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Mittwoch, 10. Oktober 2007

Tatütataaa

Gestern hatte der kleine Chef Besuch von Oma und Opa. Die Großeeltern waren letzte Woche zum Wanderurlaub in Spanien und hatten für jeden ein "Mitbringsel" mit zurück gebracht. Als routinierte Großeltern war natürlich alles perfekt auf den jeweiligen Geschmack abgestimmt, für die Großen gab es etwas zu essen (Jamon....) und für den kleinen Chef etwas zum Spielen (Lego Duplo Krankenwagen). Seither sind der Krankenwagen und Moritz unzertrennlich. Praktischerweise kann er jetzt kaum mehr verloren gehen, man muss nur auf das blitzende Blaulicht und das leise "Tatütataa" achten.

Selbstverständlich hat der kleine Chef den Krankenwagen auch mit ins Bett genommen. Jegliche Versuche der Trennung zwecks bequemerer Nachtruhe wurden mit empörtem Lass in Ruhe quittiert. Es kam natürlich, wie es dank gitterlosem Bett irgendwann kommen musste. Kurz nach neun Uhr geht langsam die Tür zum Wohnzimmer auf, der kleine Chef erscheint zusammen mit seinem Krankenwagen und setzt sich ganz selbstverständlich neben die beste Ehefrau von allen aufs Sofa. Alle Versuche Moritz zur Rückkehr ins Bett zu bewegen scheiterten kläglich, er und der Krankenwagen wollten wohl unbedingt Dr. House sehen. Wie passend!

Montag, 1. Oktober 2007

Der kleine Chef telefoniert

Der kleine Chef überrascht doch immer wieder. Während eines Telefongesprächs mit der besten Ehefrau von allen zum Themenkomplex Mittagsschlaf klingelt es plötzlich auf der zweiten Leitung. Wie es sich für einen motivierten Selbstständigen gehört, würge ich das Gespräch mit Moritz Mama ab und wechsle die Leitung. Es könnte ja schließlich ein Kunde sein. Weit gefehlt, die kleine Person, über die ich kurz zuvor noch mit seiner Mutter gesprochen hatte, hat die Gitterlosigkeit seines Betts genutzt, um bei mir anzurufen. Auch wenn es ein leicht verworrenes Gespräch über unterschiedliche Themen war, hat mir der kleine Chef doch klar sein Vorgehen beschrieben Hab i Knopf drüggt telefoniern. Ganz klar, er kennt sich aus damit. Während ich ihn von einem Mittagsschlaf zu überzeugen suchte Jetzt leg dich wieder hin und mach einen Mittagsschlaf, war er eher an den Themen Schiffbood fahrn oder Bauer Goooke interessiert. Sein einziges Zugeständnis Gundi schläft schon war seine Plüschgiraffe, bevor er das Gespräch freundlich mir Dangee Tschüüüüss beendet hat.

Ich hoffe mal er hat danach nicht mit Japan oder einer anderen weit entfernten Gegend telefoniert. Allerdings könnte er die aufgelaufenen Gebühren problemlos bei mir im Büro abarbeiten, da er das Telefonieren jetzt beherrscht .

Sonntag, 30. September 2007

So kann man es auch sehen

Der kleine Chef war ganz schön überrascht, als er sein verändertes Bett vorgefunden hat. Obwohl er versucht hat seine Freude mit der lässigen Bemerkung Bretter sin ja abmontiert, Bett is kaputt zu überspielen, war ihm die Begeisterung doch anzumerken.

Die erste Nacht verlief überraschend ohne Probleme, allerdings hatte der eher späte Zeitpunkt des Zubettgehens einen zusätzlich ermüdenden Einfluss. Es war dem kleine Chef deutlich anzusehen, dass er unglaublich stolz war auf sein "neues" Bett. Trotzdem ist er ohne größere Umstände eingeschlafen und hat das Gerät erst heute früh gegen acht Uhr wieder verlassen, es gibt für die erste Nacht somit keine Abzüge in der B-Note.

Samstag, 29. September 2007

Die Spannung steigt im Bett

Jetzt bin ich mal gespannt, was der kleine Chef dazu sagt. Während er zusammen mit der besten Ehefrau von allen beim Einkaufen war, habe ich die seitlichen Gitter und die erhöhten Kopfenden von seinem Bett abmontiert. Bleibt abzuwarten, wie sich bei so viel Freiheit die Nacht entwickelt?

Mittwoch, 5. September 2007

Ad-Hoc-Meldung: Stiefel!



Kaum bin ich zu Hause, erfahre ich, dass der Beitrag über die Gummistiefel überholt ist. Falls irgendwelche Google-Sucher jetzt hoffen, ich hätte die von ihnen gesuchte wilde Horde Mädels in Gummistiefeln zu Hause getroffen, muss ich diese Menschen leider enttäuschen.

Viel besser. Der kleine Chef ist seit heute stolzer Besitzer eines neuen Paars Bob-der-Baumeister-Gummistiefel!

Donnerstag, 30. August 2007

Ausrüstung komplett

Ein riesiges Dankeschön für das Überraschungspaket nach Österreich an die Pampersfront. Unsere Ausrüstung zur Bespaßung des kleinen Chefs während der Fahrt und zur Beruhigung der elterlichen Nerven ist jetzt mehr als komplett. Da kann auf der kommenden Fahrt in den Urlaub wirklich nichts mehr schiefgehen und die geplante Aufteilung der Fahrt in zwei Etappen ist eigentlich unnötig.

Reiseausrüstung

Mittwoch, 22. August 2007

Die Jungs auf Spritztour

Moritz auf SpritztourDer kleine Chef hat sich ja am letzten Wochenende selbst als Anhänger der Raserei entlarvt. Also habe ich mich heute früher aus dem Büro verdrückt, den Kindersitz auf den Beifahrersitz geschnallt und den kleinen Chef bei seinem wöchentlichen Besuch bei Omi überrascht. Von dort aus haben wir beide uns dann auf eine kleine Spitztour gemacht. Unterwegs haben wir so wichtige Dinge geklärt, wie den Unterschied zwischen einem Fiat Barchetta (Moritz das iss ein Poorsche) und einem Porsche, verschiedene Traktorenmarken, das es nicht nur große Kräne, sondern auch große Windräder gibt und ganz besonders, dass das Schiffchen von Fiat fährt wie ein Hosenpuper.

Moritz auf Spritztour

Schreck in der Morgenstunde

Wer kennt das nicht. Vom Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen bin ich heute Früh fast noch schlafwandelnd in die Küche gewankt und habe die wichtigste aller morgendlichen Aufgaben erfüllt und die Espressomaschine angestellt. Auf dem Rückweg ins dunkle Schlafzimmer habe ich mich besonders darauf konzentriert die Türe leise zu öffnen, um niemand unnötig aus dem Schlaf zu reißen. Unnötig? Unnötig! Kaum hatte ich die Türe halb geöffnet, donnert mir der kleine Chef aus der Dunkelheit hinter der Tür in gefühlter Orkanlautstärke ein fröhliches Guuudn Moorgän! entgegen. Naja hellwach zu sein ist auch ganz praktisch.

Mittwoch, 15. August 2007

Hurra endlich!

Endlich ist die antiquarische Hörspielplatte von Beppo und Peppi angekommen, die die beste Ehefrau von allen bei Ebay ersteigert hat. Ich werde mich sofort daran machen die Platte zu digitalisieren und auf CD zu brennen. Der kleine Chef hat sich das ja nicht verdient bei der mittleren Esstischrevolution, die er heute veranstaltet hat.

Sonntag, 22. Juli 2007

Vorsicht bissiges Kind

Das steht man im Arbeitszimmer vor dem Schreibtisch und will schnell im Mailprogramm nachsehen, ob die für den Urlaub angefragten Hotels schon geantwortet haben. Der kleine Chef tobt derweil durchs Arbeitszimmer und spielt den großen Löwen. Plötzlich scheint Moritz seine Rolle etwas zu sehr verinnerlicht zu haben. Ein wildes Rrrrrrrrrooooooooaaaaarrrrrrrrrrr schallt durchs Arbeitszimmer. Sekundenbruchteile später beisst der kleine Löwe mit aller Kraft in meinen Oberschenkel. Na Mahlzeit!

Montag, 25. Juni 2007

Kennen Sie Dr. Brumm???

Moritz hat endlich wieder eine neue Lieblingslektüre!!!

Dieses Buch ist eigentlich für Kinder ab 4 Jahre allerdings sind die Bilder so klasse gezeichnet, dass man dieses Buch auch kleineren Kindern "erzählen" kann.

Ehrlich gesagt: Ich konnte diese ganzen Bagger, Müllauto & Co. Bücher schon nicht mehr sehen - auch Moritz war mit den Büchern immer sehr schnell fertig. Wir wollten mal wieder ein Buch mit einer kleinen, aber einfachen Geschichte zum Vorlesen und Erzählen. Nachdem Moritz jetzt ein paar quengelige Tage hinter sich hatte, suchten wir frohen Mutes die örtliche Buchhandlung auf.

Das Buch hat Wortwitz und auch die Handlung ist sehr unterhaltsam. Ein wirklich ganz, ganz tolles Buch - und vor allem ohne erhobene Zeigefinger!

Aus dieser Serie gibt es 3 Bücher und das "Dr. Brumm geht baden" liegt auch schon in der Küche....und wartet auf den richtigen Moment als "Belohnung, Aufmunterung des kleinen Chefs".

Mittwoch, 20. Juni 2007

Rebellion! Aufstand!

In den letzten Tagen komme ich aufgrund nahender Projekttermine meist etwas später nach Hause. So auch vorgestern Abend. Der kleine Chef war zusammen mit der besten Ehefrau von allen im Bad um sich "bettfein" zu machen. Da liegt er also splitterfasernackt auf der Wickelablage und grinst mich beim Hereinkommen an. Auf die Frage, wie es dem kleinen Chef denn so ginge und wie sein Tag gewesen sei, bekomme ich eine überraschende Antwort.

Nigs kleiner Chef. Bin i großer Chef!

Wie bitte? Rebellion? Aufstand? Größenwahn? Na so weit kommts noch!

Samstag, 26. Mai 2007

Aye Aye Käptn

Eine kleine Warnung an alle Erwachsenen wie mich, denen der intellektuelle Zugang zu Spongebob - Schwammkopf nicht gelingt. Wer keine besondere Vorliebe hat für den irrsinnigen Schwamm, den komplett debilen Seestern, die geldgierige Krabbe und die anderen Gestalten dieser Zeichentrickserie hat, sollte einen Besuch im schottisch-amerikanischen Spezialitätenrestaurant vermeiden.

Vorgestern waren wir nach einem erfolglosen Einkaufsbummel auf der Suche nach Schuhen nichtsahnend im Gasthaus zum goldenen M. Das Spielzeug im Happy Meal ist ja immer für eine geräuschintensive Überraschung gut. Diesmal war es Spongebobfigur, der man durch Zusammendrücken den typischen Satz "Aye Aye Käptn" entlocken kann. Der kleine Chef war sofort begeistert "Aye Aye Käptn". Natürlich nicht ab und zu "Aye Aye Käptn", sondern pausenlos "Aye Aye Käptn". Dazu diese quäckende Stimme, die mich an einen Frosch mit verstopfter Nase erinnert "Aye Aye Käptn". Pausenlos "Aye Aye Käptn" bis wir zu Hause waren. Zu unserer großen Erleichterung findet der kleine Chef Spongebob aber sonst eher uninteressant. Die Figur liegt seither unbeachtet bei seinen Spielzeugen. Sobald er mit seiner Mutter in Urlaub abgefahren ist, kommt das Ding da hin wo es hingehört "Aye Aye Käptn".

Dienstag, 15. Mai 2007

Auf und Zu

Der kleine Chef "fährt" in letzter Zeit mit großer Begeisterung Auto. Er turnt dann auf dem Fahrersitz des Autos der besten Ehefrau von allen oder meines Autos herum und erkundet, was sich da so alles anstellen lässt. Radio, Warnblinkanlage, Licht, alles kein Problem.

Als ich gestern Abend zu Hause ankam öffnete sich zu meiner Überraschung das Garagentor auf der Seite, in der das Auto der besten Ehefrau von allen steht. Beim Einfahren in meine Hälfte der Garage schloss sich das Tor wieder. Die Lösung des Rätsels war schnell gefunden. Der kleine Chef stand auf dem Fahrersitz des Autos, den Blick nach hinten gerichtet und hatte die Fernbedienung des Garagentors in der Hand. Er muss sich wohl ein klein wenig wie Moses vor dem Roten Meer gefühlt haben. Mit einem faszinierten Gesichtsausdruck betätigte er die Fernbedienung und das Garagentor geht Aauuuf. Nächster Druck auf dem Knopf Zuuuuu. Dann wirklich überraschend Aauuuf und danach wieder Zuuuuu. Nur mit einem größeren Maß an Überredungskunst war er davon zu überzeugen, dass das keine Beschäftigung für die ganze Nacht ist. Zuuuuuu.

Montag, 14. Mai 2007

Moritz Casinista

Moritz CasinistaAls der kleine Chef und ich am Samstag zum Briefkasten gingen hat uns unser lieber Nachbar abgefangen und ein Paket überreicht. Es war ein Überraschungspaket von der Pampersfront. Für die Gr0ßen, zumindest haben wir das mal so interpretiert, war ein Päckchen Baci im Paket. Die Hauptsache aber war ein geniales Shirt für den kleinen Chef. Moritz war total begeistert. Der praktische Aspekt an der Sache ist, dass wir jetzt endlich vorgewarnt sein können, wenn der kleine Chef sich mal wieder wie ein kleiner Casinista benimmt. Vielleicht lässt sich so auch das eine oder andere Casino, sprich Chaos oder wenigstens seine Fortsetzung vermeiden. Vielen Dank und Kompliment nach Tirol an die Pampersfront!

Moritz Casinista

Moritz Casinista

Mittwoch, 25. April 2007

Klettermaxe

Die Großeltern des kleine Chefs behaupten schon seit einiger Zeit, er würde selbstständig ins Auto und dort in seinen Kindersitz klettern. Wir haben das bisher nicht so ganz für bare Münze genommen und die Großeltern verdächtigt, sie würden da ein klein wenig übertreiben und etwas nachhelfen. Letzte Woche hatten wir dann Opas Auto ausgeliehen, um das Auto der besten Ehefrau von allen vom Kundendienst abzuholen. Als wir losfahren wollten, die Tür stand schon offen, klettert Moritz ohne erst auf uns zu warten ins Auto und setzt sich in seinen Kindersitz. Wir sind beeindruckt, reden uns aber damit heraus, dass das Auto der Oma ja viel geräumiger und praktischer ist. Am folgenden Tag, als sich der kleine Chef mit mir auf den Weg zum Musikgarten machen will, mache ich ihm nur die Tür auf. Moritz steigt ein, klettern nach oben und setzt sich wie selbstverständlich in seinen Kindersitz. Man sollte seinen Eltern eben doch glauben was sie einem erzählen.

Montag, 23. April 2007

Papa platzt vor Stolz

LaufradDer kleine Chef hat von seiner Tante Vroni ein fabelhaftes Laufrad zu Ostern geschenkt bekommen. Seither üben wir im Garten bei guten Wetter fleißig das Fahren mit dem Laufrad. Leider ist das Gefährt noch etwas groß für ihn. Er kann gerade so stehen und sich abstoßen. Trotzdem ist er mit Konzentration und Begeisterung dabei. Ich habe dabei immer eine Hand hinten am Sattel und achte darauf, dass er nicht aus dem Gleichgewicht kommt und stürzt.

Gestern hat er nach der ersten Runde dann wild entschlossen verkündet Alleine! Also hab ich meine Hand vom Sattel genommen und war gespannt was kommt. LaufradDer kleine Chef wollte aber ganz sicher gehen, hat sich umgedreht und kontrolliert, ob ich wirklich weg bin. Alleine! Zufrieden war er erst, als ich einen Schritt zurückgetreten bin und leicht nervös gewartet habe. Dann ist der kleine Chef die ersten Meter überraschend gekonnt alleine gefahren. Die beste Ehefrau von allen, Omi und Tante Kerstin, die alles beobachtet haben, waren schwer beeindruckt und haben ihn mit wilden Begeisterungsrufen angefeuert. Die Drei saßen dabei auf der Bank, wie die Alten aus den Muppetsshow. Am Ende waren alle Beteiligten gefühlte zehn Zentimeter gewachsen vor Stolz und Begeisterung.

Sonntag, 8. April 2007

Netter Versuch

Der kleine Chef hat dieses Jahr sein erstes Ostern mit allem was so dazu gehört erlebt. Gestern Abend eine kleine Vorabsuche mit seinen Taufpaten, aufgrund der Dunkelheit von seiner Spezialtaschenlampe unterstützt. Wir haben unter jeden Strauch und jeden Lavendelbusch geleuchtet, aber erst nach Zuschalten der farbigen Leuchten haben wir das Geschenk der Taufpaten aufgespürt.

Heute Vormittag dann eine ausführliche Ostereiersuche durch den ganzen Garten mit Ostereiern, Süßkram und kleinen Geschenken für alle. Das ganze Osterkonzept hat Moritz offensichtlich viel Spaß gemacht. Nicht ganz klar war allerdings, ob er mir die Geschichte mit dem Hasen wirklich geglaubt hat oder nur mir zu Liebe so getan hat.

Beim anschließenden Osterbrunch hat der dann versucht das Ganze noch etwas fortzusetzen. Der kleine Chef hat sich meine linke Hand gegriffen und versucht mich unter Einsatz seines ganzen Körpergewichtes wieder in den Garten zu zerren. Die Frage, was das denn solle beantwortete er lapidar und überzeugen mit Päckchen suchen. Netter Versuch, aber so einfach ist das dann doch nicht.

Dienstag, 3. April 2007

Die besten Sugo-Umrührer diesseits der Alpen

Letzten Samstag waren die Patentante des kleinen Chefs Tante Miichii und Hatmut mal wieder zu Besuch. Wie bei diesen Besuchen üblich, habe ich unter Mithilfe von Hartmut und Moritz Pasta gekocht. Die beiden sind zweifellos die besten Sugo-Umrührer diesseits der Alpen, ohne ihre Hilfe hätte alles nur halb so gut geschmeckt. Moritz hat inzwischen auch eine ausgesprochene Vorliebe für Tomaten mit Mozzarella entwickelt Hmmmmmm Schmeggd guud. Er kommt da eben doch nach seinen Eltern.

Der Gipfel des Abends war allerdings das Mitbringsel für den kleinen Chef. Mit dieser wasserdichten Kindertaschenlampe werden wir bei der nächsten Wasserspaßaktion in der Badewanne sicher einige Haifische fangen und diese zu Stayin Alive tanzen lassen. Bleibt nur noch zu klären, welche Badewasserfarbe am besten zur Lampe passt.

Samstag, 10. März 2007

Begeisterung

Pustefix-BärWir sind einer der wenigen glücklichen Haushalte, bei denen die Post wirklich am frühen Vormittag ausgetragen wird. Bei Moritz Oma und Opa kommt sie beispielsweise erst gegen vierzehn Uhr, aber wer wohnt auch schon hoch oben am Berg. Heute fiel, wie sich das so gehört, das Klingeln unserer sehr netten Postbotin mit dem Umschnallen der Windel für den kleinen Chef zusammen. Kurze Hektik, dann ist die beste Ehefrau von allen mit einem großen braunen Umschlag zurück. Finanzamt? Alle Strafzettel der letzten Jahre als Sammelpaket? Weit gefehlt, es war eine tolle Überraschung aus Tirol von der Pampersfront für den kleine Chef. Mit viel Mühe gelang es noch das Kind in Strickjacke und Hose zu stecken, dann wurde ausgepackt. Ein Kombipaket aus Tinti und Pustefix, zusammen mit Schokolade für die Großen. Moritz hat sich sofort den Pustefix-Bären geschnappt und gibt ihn nicht mehr zurück. Wahrscheinlich geht der Bär jetzt mit zum Musikgarten und sorgt mit Seifenblasen für etwas Auflockerung.