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Montag, 16. April 2007

Kran und Bär sei Dank

Ausflug zum Shopping in die große Stadt - 3

Nach einer erholsamen Pause und dem ersten großen Erfolg unseres Ausflugs sind wir zum schwierigeren Teil des Tagen geschritten - Schuhe kaufen für den kleinen Chef. Da das Angebot an Kinderschuhen hier eher minimalistisch war sind wir eben von Schaufenster zu Schaufenster gezogen bis wir dann endlich auf ein schickes Paar Desingerschuhe gestoßen sind, die Moritz passen wie angegossen. Er war so begeistert von den Schuhen, dass er sie gleich anbehalten und auch keinesfalls wieder ausziehen wollte. Feeiiine Schuhe. Die Sache mit dem Anbehalten hat sich dann im nächsten Geschäft als etwas hinderlich erwiesen. Das Versprechen, die Schuhe sofort wieder anziehen zu dürfen machte es trotzdem möglich einige Sandalen zu probieren und ein Paar zu erstehen. Von dort aus ging es wieder zurück über die Königstrasse zu Benetton. Moritz war inzwischen schon etwas müde und entsprechend quengelig, aber wir konnten wir ihn ja wieder von Bagger zu Bagger lotsen. Als etwa hundert Meter vor dem angepeilten Geschäft die Stimmung in Richtung Randale zu kippen drohte kam glücklicherweise eine größere Baustelle in Sicht. Groooooosser Kran! Also haben wir auch diesen Laden noch erreicht und eine Kappe erstanden, dann war endgültig Schluss.

Vor der Rückfahrt haben wir den anstrengenden Tag im Vapiano mit einem Abendessen gekrönt. Zumindest war das der Plan. Es wurde dann doch kein wirklich krönender Abschluss. Das lag am Essen kombiniert mit einer kleinen Rebellion von Moritz. Während seine Mutter und seine Tante an der Theke auf ihre Pasta warteten und der angelernten Kochkraft beim verbrennen von Knoblauch zusahen, wollte ich zusammen mit dem kleinen Chef ein Vitello Tonnato als ersten Gang verspeisen. Leider war das Salzfleisch, das in dem Berg Kapern versteckt war für Moritz ungenießbar. Also habe ich es allein mit einer großen Flasche San Pellegrino runtergespült. Dem kleinen Chef war daher langweilig, also hat er eine kleine Zappel- und Brüllrebellion veranstaltet. Zu meiner Erlösung kam seine Tante Vroni und konnte mit einem kleinen Plüschbären für kurzfristige Erholung sorgen. Bevor es dann zur endgültigen Eskalation kam, war seine Mutter mit einem Teller Kirschtomaten und Zozzarella zur Stelle. Der kleine Chef liebt das und war sofort wieder friedlich. Allgemeine Erleichterung! Er hat dann die komplette Portion verdrückt, während ich mich meiner matschigen und inzwischen kalt gewordenen Pizza gewidmet habe. Die Ricciarelli und der Espresso waren dann wenigstens ein köstlicher und versöhnlicher Abschluss vor der Heimfahrt.

Sonntag, 7. Januar 2007

Weihnachten? Uninteressant!!

Da macht sich meine Frau - die beste Ehefrau von allen, um mit Kishon zu sprechen - mit mir zusammen allerlei Gedanken, wie wir die Weihnachtsbegeisterung des kleinen Chefs langsam ablenken könnten. Dann entschliessen wir uns doch, einfach die ganze Dekoration zusammen mit dem Weihnachtsbaum während seines Mittagsschlafs abzubauen und einen mittlere Krise mit zugehörigem hysterischem Anfall zu riskieren. Was geschieht, als Moritz nach dem Mittagsschlaf ins Wohnzimmer kommt? Nichts, Niente, Nada, Nothing...! Weihnachten? Nie gehört. Den kleinen Chef interessiert nur: Bob der Baumeister, Hiiippooo und Schokopudding.

Entzug

Der kleine Chef hat heute überraschend seinen seit mehr als drei Wochen andauernden Mittagsschlafstreik unterbrochen. Nachdem ihm seine Mutter eine Stunde vorgemacht hatte, wie das mit einem Mittagschlaf so läuft, hat er sich spontan zu einem mehr als zweistündigen Mittagsschlaf überreden lassen.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns entschlossen den Weihnachtsbaum und die Dekoration abzubauen. Kalter Entzug für die Weihnachtsbegeisterung von Moritz. Dank der freiwilligen Hilfe von Tante Vroni - eigentlich war sie auf einen Espresso vorbeigekommen - war die ganze Aktion nach etwa einer Stunde erledigt und der Baum vom Balkon in den Garten geflogen. Zur Abmilderung der Enttäuschung haben wir den Miniaturchristbaum neben dem Fernseher noch stehen lassen. Jetzt bleibt noch abzuwarten, wie der kleine Chef reagiert.

Donnerstag, 4. Januar 2007

Griiasdi immer noch

Ein Teil unserer Weihnachstdekoration besteht aus einer Horde kleiner Plüschfiguren mit Magneten in Füssen und Händen oder Pfoten. Mehrere Elche, Weihnachtsmänner, ein Schneemann, ein Pinguin und ein Rentier bevölkern unseren Kühlschrank. Beim Frühstück verlangt der kleine Chef immer mal wieder nach dem "Weinamann" und dem "Schneeemann". Er hält dann ein Figur in jeder Hand und bewegt sie langsam aufeinander zu. Schnappen die Magnete in den Pfoten zusammen verkündet Moritz vergnügt "Griiasdi". Dann werden Weihnachtsmann und Schneemann wieder getrennt und die Begrüßung beginnt von vorne. Es vesteht sich von selbst, dass diese Begrüßungsübung erst nach der gefühlt eintausendsten Wiederholung bis zum nächsten Morgen unterbrochen wird. Vielleicht sollte man die beiden Figur in Stefan Mross und Florian Silbereisen umbenennen?

Freitag, 29. Dezember 2006

Tuscheln

Der kleine Chef ist seit etwa 3 Wochen in den Mittagsschlafstreik getreten. Selbstverständlich ist er dann abends entsprechend unausstehlich. Seine Mutter versucht trotzdem mit hingebungsvoller Geduld ihn jeden Tag zu einem Mittagsschlaf zu überreden, aber meist ohne Erfolg. An Weihnachten hab ich dann auch mal mein Glück versucht. Nach einem kleinen Fußmarsch durch die Nachbarschaft hatte ich immerhin erleichterte Ausgangsbedingungen. Moritz hat dann eine Flasche "Miiiiich" leergenuckelt und es sind ihm dann tatsächlich die Augen zugefallen. Nach etwa fünf Minuten habe ich versucht ihn in sein Bett zu legen. Kaum hatte ich auch nur angefangen vom Bett aufzustehen kam heftiger Protest "Tuscheln Tuscheln". Also zurücklegen und kuscheln, der kleine Chef döst ein. Weitere zehn Minuten später ein erneuter Versuch aufzustehen "Tuscheln Tuscheln". Wieder zurücklegen und kuscheln, kleiner Chef döst wieder ein. Das Spiel haben wir noch zweimal wiederholt, dann war es ganz vorbei und er hat nach einem Buch verlangt. Immerhin hat er so etwa 40 Minuten gedöst und ich musste nur einmal das Lied von der mäusefangenden Katze singen. Piccolo Imbroglione.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Plötzlicher Reichtum

Bei uns ist über Weihnachten natürlich kein plötzlicher Reichtum ausgebrochen, - heisst das so? Bricht da der Reichtum aus dem Gefängnis aus? - da kann ich alle beruhigen. Der kleine Chef ist wohl inzwischen der Meinung, dass ein so vielfältig tätiger Immobilienunternehmer wie Bob der Baumeister nur so im Geld schwimmen muss. Bob hat ja auch die Rennstrecken der Winterspiele in Bobbelsdorf gebaut, man weiss ja wie das angeblich beim IOC so abläuft. Wahrscheinlich haben Bob und die Chefin des Organisationskomittees Jana von Strudel das halbe Budget unterschlagen. Also hat Moritz gestern etwa eine Stunde lang versucht, die kleine Bob-Figur aus seinem Lego Vorrat in das Modell des Aston Martin zu setzen. Leider ist Bob doch etwas zu groß und passt bei allem Geschick nicht in das Auto. Bei seinem Bauerhof von Playmobil-1-2-3 ist allerdings die Figur eines kleinen Mädchens dabei - Nina, hübsche Blondine - die passt genau auf den Beifahrersitz. Wenn jetzt noch der kleine Playmobil-Junge ans Steuer kommt - Moritz himself!! - fange ich doch an etwas Geld anzusparen für seinen achtzehnten Geburtstag.

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Terror-Rudolph

Vor zwei oder drei Jahren hat uns meine Schwester als Ergänzung unserer Weihnachtsdekoration einen Plüschelch geschenkt. Als typisches Marketing-Spielzeug einer großen Limonandenmarke kann dieses Tier zappeln und singt dabei ein Stück aus "Rudolph the red nose reindeer". Zum Auslösen dieser wunderbaren Tanz- und Gesangseinlage reicht es aus, ihm seine linke Pfote zu drücken. "all of the other reindeer, laughed and used to call him names. they never let poor rudolph join in any reindeer game."
Passend zu Weihnachten hat der kleine Chef nach wenigen Versuchen den Trick gelernt. Seither ertönt zu jedem passenden und besonders zu jedem unpassenden Moment "all of the other reindeer......" Es ist so schön ein motorisch begabtes Kind zu haben.

Chefingenieur

WeihnachtenNeben seiner neuen Aufgabe als Chefkoch wurde unser Moritz auch zum Chefingenieur "ernannt". Das entspricht der Familientradition - Ururgroßopa Lokführer, Urgroßopa war Ingenieur, Opa Ingenieur, Papa Ingenieur - und seine Neugier auf technisches Gerät ist auch verdächtig. Zu seiner "Beförderung" zum Chefingenieur hat Moritz ein Modell (1:18) eines Aston Martin bekommen. Kein Plastikspielzeug, sondern ein richtiges Metallmodell mit vielen Details (1:18). Dieses Modell wird mit überraschender Vorsicht behandelt, mit viel Hingabe untersucht und ausgiebig analysiert. Männerspielzeug eben.

Weihnachten

Chefkoch

WeihnachtenMoritz hat zu Weihnachten endlich die, vor allem von uns, langersehnte Spielküche bekommen. Er ist jetzt also nicht mehr nur der kleine Chef, sonder der Chefkoch in seiner eigenen Küche. Seit Heiligabend kocht er mit großer Hingabe sein Plastikhuhn und rührt in dem Topf mit dem Spielgemüse. Ob das Huhn allerdings jemals fertig wird ist offen, da er ungefähr alle dreißig Sekunden den Ofen öffnet und nachsieht. Der Gipfel der Begeisterung war erreicht, als im seine Mama echte Nudeln (Barilla Piccolini) spendiert hat. Die werden seither mit großer Hingabe gerührt und gewendet. Das Beste an der Küche allerdings sind die Bruzel- und Zischgeräusche, die sie von sich gibt, wenn man einen Topf auf eine "eingeschaltete" Herdplatte stellt. Man ist fast versucht in die Küche zu laufen und nachzusehen, ob nicht irgendwas anbrennt. Offen gestanden ist der kleine Chefkoch somit etwas erfolgreicher als sein Papa, der den Braten am zweiten Feiertag mit einer leicht überhöhten Temperatur traktiert hat.


Weihnachten

Montag, 25. Dezember 2006

Weihnachtself 2

WeihnachtenAm Nachmittag haben der kleine Weihnachtself und ich ein Geschenk "ausgeliefert". Seine Urgoßtante und sein Urgroßonkel wohnen nur drei Straßen weiter, also sind wir zu Fuß gegangen. Das ist zwar keine wirklich angemessene Fortbewegungsart für einen kleinen Weihnachtself, hatte aber den Vorteil, dass wir unterwegs einen Bus, ein Dudalla (Motorroller), diverse Autos, einen Flieger und als Höhenpunkt einen großen Kran gesehen haben. Daegegen ist ein Schlitten mit Rentieren wirklich uninteressant, wo hätte ich ihn auch hernehmen sollen. Urgroßtante und Urgroßonkel waren natürlich mehr als begeistert von einem "echten" Weihnachtself beschenkt zu werden.


Weihnachten

Weihnachtself

WeihnachtenDas Schmücken des Weihnachtsbaumes ist bei uns traditionell eine Männeraufgabe. Moritz Mama stößt nur am Ende dazu und bringt etwas Ästethik in das männliche Baumschmuck-Durcheinander. Dieses Jahr musste ich diese Aufgabe zum ersten Mal nicht mehr alleine in Angriff nehmen. Der kleine Chef hatte sich als Weihnachtself getarnt und ist mir etwas zur Hand gegangen. Er war eine große Hilfe, speziell bei der schwierigsten aller weihnachtlichen Tätigkeiten, dem Entwirren der Lichterketten. Beim eigentlichen Schmücken fiel ihm die verantwortungsvolle Aufgabe zu, mir die Christbaumkugeln aus der Kiste zu reichen. Keine Verluste, alles hängt heil am Baum.


Weihnachten

Samstag, 23. Dezember 2006

Weinachtsmarkt

Oder auch: Moritz auf Abenteuer-Tour mit den Mädels

WeihnachtsmarktMoritz und seine Mama besuchen jeden Mittwoch Nachmittag seine Omi und seine Tante in Nördlingen. Im Advent war bei diesen Besuchen der romantische Weihnachtmarkt ein obligatorischer Programmpunkt. Letzten Mittwoch habe ich mir dann freigegeben und durfte endlich auch mal mit Moritz und seinen Mädels auf Weihnachtstour.

WeihnachtsmarktUm besser durch das Gewühl zu kommen, nahm ich mir kurzerhand den kleinen Chef auf die Schultern, was er mit einem fröhlichen Quieken quittierte. Denn aus dieser Position hat er den Weihnachtsmarkt noch nie gesehen!!! Erster Anlaufpunkt ist die "lebende" Krippe im Zentrum des Weihnachtmarktes. Ich konnte die Krippe selbst noch gar nicht sehen, als Moritz von oberhalb schon von weitem krähte "Schaf!! Schaf!! Schafe guggn, Schafe guggn". Er war so aufgeregt, dass er auf meinen Schultern schon hopste und wie beim Reiten immer weiter vorantrieb. Papa war mal wieder nicht schnell genug unterwegs. Vor der Krippe ist ein kleiner Pferch mit einem Mutterschaf und zwei süssen kleinen Schäfchen. Diese Schäfchen wurden ausgiebig bestaunt und gestreichelt. Leider sind die Schäfchen bei unserem Anblick gleich wieder gesammelt im Stall verschwunden.....BÖÖÖÖÖÖÖHHHHH!!! Na, gut dann halt nicht......

Von der Krippe ging es weiter Richtung Lavazza-Bar, vorbei an Ständen mit Krippenfiguren, Christbaumkugeln, Glühwein, Suppenpulver (?!), Bratwürsten, eben allem was zu einem richtigen Weihnachtsmarkt gehört. WeihnachtsmarktIch hatte schon die Witterung von Cafe Duft und LAVAZZA Bar aufgenommen, als es noch hiess.....HALT!!! Wir müssen da erst noch in dieses Kaufhaus rein.....na gut!!! Ich traute dann meinen Augen kaum....da stand direkt im Eingangsbereich ein lebensgrosser Weihnachtsmann und sang amerikanische Weihnachtshits und tanzte dazu......immer unterbrochen von dem obligatorischen HOHHOHOOOOO!!!! Moritz strahlte über das ganze Gesicht und wiegte sich im Takt dazu!!! Nochma, nochma!!!!! Gerade als ich dachte, dass ich nie mehr einen Espresso bekomme, steuerten wir endlich meinen persönlichen Weihnachtsmarkthöhepunkt an: Die LAVAZZA BAR!!!

In der Lavazza-Bar haben wir dann eine dringend notwenige Aufwärmpause eingelegt. Espresso doppio und Schinken-Panino caldo für mich, Cappuccino für die Mädels und bei allen etwas "Milchschaum schnabbeln" für Moritz. Von der Lavazza-Bar ging es dann den gleichen Weg zurück wieder zur Krippe "Schaf, Schaf, Schafe guggn, Schafe guggn". Endlich, endlich waren die Schäfchen auch in Streichelstimmung, was Moritz gleich redlich ausgenutzt hat.
WeihnachtsmarktDanach kam Moritz' eigentlicher Ausflugshöhepunkt: Das Retro-Karussell!!! Ich habe natürlich Karussell für alle spendiert. Jeder durfte/musste eine Runde mit Moritz drehen. Erste Runde: Moritz im Schwan, Papa auf einer Sau, zweite Runde: Moritz wieder im Schwan, auch die Mama auf der Sau, dritte Runde: Omi und Moritz zusammen in der Kutsche, letzte Runde: Moritz und Tante in der Kutsche. Danach hatte dann auch wirklich Moritz genug!!!

Abgerundet wurde der Weihnachtsmarktbesuch mit Pferdchen streicheln und bestaunen des großen Weihnachtsbaumes der liebevoll von einer Schulklasse mit Päckchen und Schleifen geschmückt war....dann wurde es auch schon dämmrig und bitterkalt und so beschlossen wir, dass wir alle durchgefroren genug waren, um nach Hause zu gehen, um uns bei Omi mit Tee und Keksen wieder aufzuwärmen.

Weihnachtsmarkt Weihnachtsmarkt

Dieser Ausflug hatte sich schon deswegen gelohnt, denn wer Moritz' leuchtende Augen gesehen hat, der wäre auch noch 10 mal Karussell gefahren - abgesehen von der Tatsache dass Moritz schon auf der Heimfahrt selig eingeschlummert ist und von dem Erlebten geträumt hat und auch nicht wieder aufgewacht ist, als wir ihn ins Bettchen gepackt hatten......

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Weihnachtsbegeisterung

Im Verlauf des Advents steigert sich die Weihnachtsbegeisterung von Moritz immer weiter. Überall gibt es Weinabäume, Weinachtsmänner und ähnliches zu sehen, das ihn zu begeisterten "Weihnachdn, Weihnachdn"-Rufen inspiriert. Die Dekoration zu Hause bremst das auch nicht wirklich.
Etwa gefühlte alle zehn Minuten kommt der kleine Chef zu seiner Mutter und überrascht sie mit dem dezent vorgetragenen Wunsch "Hand!! Hand!!", nimmt sie bei der Hand und schleppt sie ins Esszimmer zur Balkontür. In der Tür hängt ein beleuchteter Weihnachtsmann "Weihnachdsman Weihnachdsman". Dann geht es weiter ins Wohnzimmer zu einem kleinen beleuchteten Weihnachtsbaum "Ooohh Weinachdn". Von da aus geht es hinüber zur anderen Balkontür mit der Lichterkette aus leuchtenden Sternen "Ooohh Weihnachdn". Der Gipfel des Rundgangs ist ein Weihnachtsmann mit einer Art Hampelmannfunktion. Wenn man Moritz hochhebt, greift er vorsichtig nach der Schnur und lässt den Weinachtsmann mit viel Gekicher zappeln. Jetzt bleibt nur abzuwarten, wie weit sich diese Begeisterung noch steigert, schliesslich ist es noch über eine Woche bis "Weihnachdn".

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Moritz lässt die Sau raus

Die Oma hat dem kleinen Chef zum Nikolaus eine Lego-Lokomotive geschenkt. Seine Mutter hat ihm dazu einen Lego-Waggon gebaut, der an jeder Seite eine große Tür hat. Ich hab ihm über den Adventskalender als Teil des Playmobil-1-2-3-Bauernhofs eine Sau zukommen lassen. Aus diesen drei Elementen hat Moritz ein neues Spiel entwickelt, das er mit großer Ausdauer spielt:

  • Tür auf
  • Sau in den Waggon
  • Tür zu
  • "Kuckuuck Hihihihi"
  • Tür auf
  • Sau aus dem Waggon holen
  • Sau zurück in den Waggon
  • Tür zu
  • "Kuckuuck Hihihihi"
  • Tür auf
  • ................

Kurz gesagt: Moritz lässt die Sau raus

Dienstag, 12. Dezember 2006

Weihnachtsbäckerei

PlätzchenbackenMoritz und ich haben besprochen, dass wir für Weihnachten etwas backen; d.h. ich habe es ihm erzählt und er hat große Augen gemacht.Die ganze Bäckerei hat sich so abgespielt, dass ich gebacken habe und Moritz hat jeden Schritt begutachtet (auf dem Stuhl stehend) und dann passend kommentiert. Dazwischen hat er mit seinem Auto auf dem Küchenboden gespielt.


  • PlätzchenbackenSchritt 1: Schürze anziehen – Kommentar: „Uiiiiiiiiiii“
  • Schritt 2: Rührmaschine einschalten – Kommentar in tiefer Tonlage: „Hauuuuu“
  • Schritt 3: Eigelbe in die Buttermasse – Kommentar: „Zack“ (bei jedem Eigelb)
  • Schritt 4: Eiweiß steif schlagen – Kommentar: „Ohhhhhh“
  • PlätzchenbackenSchritt 5: Schneiden des inzwischen gebackenen Teigs – Kommentar: „vosicht“
  • Schritt 6: Dekorieren mit Glasur und Streusel – Kommentar: „luschdig“.
    PlätzchenbackenAls er dann abends seiner Mama eine Dose Selbstgebackenes überreichte, war er schon recht stolz.
  • Schritt 7: Wieder zurück in meiner Küche – mein Kommentar:................. „Klasse“ – der Opa hatte nämlich zwischenzeitlich die Küche aufgeräumt.