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Sonntag, 19. August 2007

Fische, Pferde, Bagger

Es ist mir tatsächlich gelungen den Isofix-Chefsitz in meinem Auto zu montieren, obwohl ich danach das Gefühl hatte dieser Klapperatismus von einem Kindersitz hätte mit mehrere Finger zerquetscht. Egal, der folgende Ausflug zu Patentante Michaela hatte genügend Erlebnisse für den kleinen Chef parat für einen annähernd perfekten Sonntag. Moritz durfte die handzahmen Fische in Tante Michis Teich bekrabbeln, Pferde und Fohlen streicheln und als Krönung auf einem Bagger eine Runde über den Hof drehen. Was will man mehr.

Auf dem Heimweg mit kleinem Abstecher zur Omi hat der kleine Chef noch ausgiebig versucht, mich zur Raserei zu verleiten. Jedesmal, wenn wir hinter einem komatös dahinzockelnden älteren Verkehrsteilnehmer die Landschaft genießen durften kam vom Rücksitz die Aufforderung Gib Gas, gib Gaaaaaaaaaaas! Das kann ja heiter werden, wenn der junge Mann mal ein eigenes Fahrzeug steuern darf.

Donnerstag, 16. August 2007

Ausflug auf den Eckbauer

Wochenende in Oberbayern - Sonntag

EckbauerbahnAm letzten Sonntag hat es das Wetter endlich mal gut mit uns gemeint und uns einen wunderschönen Sommertag mit Sonne, weißblauem Himmel und angenehmen Temperaturen beschert. Den Vormittag habe wir zu einem Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen auf den Eckbauer genutzt. Bis auf den Opa, der den Aufstieg wie es sich eigentlich gehört zu Fuß bewältigt hat, sind wir - der kleine Chef, die beste Ehefrau von allen, die Oma und meine Wenigkeit - alle mit der Seilbahn hochgefahren. Natürlich nur, weil der kleine Chef noch nicht so weit laufen kann. Moritz und PapaAls kleine Überraschung sind dann noch Hartmut und Patentante Michi zu uns gestossen. Von der Bergstation aus haben wir uns auf den zehnminütigen Spaziergang zur Eckbauerhütte gemacht. Nach dieser körperlichen Hochleistung war eine Brotzeit sicher mehr als "verdient". Das Panorama von der Terasse der Hütte, das sich dort oben bietet ist wirklich atemberaubend, auch wenn sich die Zugspitze hinter ein paar theatralischen Wolken versteckt hat.

Eckbauer

Aussicht vom Eckbauer

Eckbauer

Montag, 30. Juli 2007

Biergarten!

Wochenende in Oberbayern - Freitag

Die Anreise verlief, dank eines ausgiebigen Mittagschlafes während der Fahrt, sehr ruhig. Da es diesmal unterwegs fast keine Kräne zu sehen gab, wäre die Fahrt für den kleinen Chef sowieso recht langweilig gewesen. Als er etwa zwanzig Kilometer vor unserem Ziel aufgewacht ist, mussten wir nur noch ausdauernd seine Zweifel, ob wir den schon in Bayern sind anhand der Kühe am Straßenrand zerstreut werden.

Sonnenuntergang am StaffelseeIm Ferienhaus angekommen konnte es der kleine Chef kaum abwarten bis Hartmut und Patentante Michaela auch angekommen waren. Gemma Biergardn war das einzige was ihn beschäftigte. Das ist aber mehr als verständlich, wenn man bedenkt, dass dieser Biergarten zusammen mit anderen Orten am Staffelsee eine häufige Rolle in meinem selbsterfundenen Gutenacht-Geschichten von Ferdinand dem kleine Wildschwein und seinen Freunden spielt.

Moritz bei den EntenDas Abendessen im Biergarten war ein wunderbarer Auftakt für das Wochenende. Der kleine Chef bestellte sich - kaum überraschend - Spätzla mit Sooß, für die Großen gabs Schweinebraten, Käspätzle und Bier, eben alles was so dazugehört. Nach dem Abendessen war der Spaziergang zur Schiffsanlegestelle dringend notwendig und wurde mit einem stimmungsvollen Sonnenuntergang und handzahmen Enten für den kleinen Chef belohnt.

Freitag, 27. Juli 2007

Wir sind dann mal unterwegs

Ausnahmsweise mal nicht nach Italien, sondern mit Patentante Michaela und Hartmut über das Wochenende nach Oberbayern ins Land der Biergärten, Berge und Seen. Felix Bavaria eben.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Urlaubsschnipsel

Vacanze al Lago di Como

Eis essen

Der kleine Chef sitzt auf meinen Schultern, wir sind auf dem Weg zur Piazza Duomo ein Eis essen, während die beste Ehefrau von allen, Tante Michi und Hartmut noch beim Mittagessen sind. Moritz findet es langweilig sitzen zu bleiben, wenn er satt ist und ich brauche dringend ein Pistazieneis. Nachdem ich ihn auf meine Schulter gehoben habe stelle ich die Routinefrage:

Moritz Papa: Alles OK da oben?

Moritz: Jjjjjjjjja!

Nach einigen Schritten kommt dann eine überraschende Frage zurück:

Moritz: Alles OK da unten?

Leider keine spontane Antwort von mir, ich war zu überrascht. Das gemeinsam verspeiste Pistazieneis hat aber wunderbar geschmeckt.

Spätzchen

Beim Frühstück im Innenhof des Hotels hat uns hartnäckig ein kleiner Spatz umschwirrt und sich mit kleinen Brotstückchen versorgen lassen. Der keine Chef war natürlich ganz fasziniert davon, ihm diese Brotstückchen zuzuwerfen. Leider konnten wir ihn nicht davon überzeugen, dass es eine ungeeignete Methode ist durch lautes Hallo Spätzchen-Gebrüll zu versuchen kleine Vögel anzulocken.

Schnute

Bei mehreren Personen am Frühstückstisch konnte es natürlich mal vorkommen, dass der kleine Chef von zwei Seiten gleichzeitig was zu essen angeboten bekam. Er hat sich dann darauf verlegt seine Ablehnung mancher Angebote mit einem lapidaren und entsprechend schwer verständlichen Nö Schnute voll zu verkünden.

Freitag, 4. Mai 2007

Passeggiata e shopping

Vacanze al Lago di Como - Samstag

Entgegen unserer Befürchtungen hat der kleine Chef in seiner ersten Nacht im Hotel nicht nur gut, sondern sogar durchgeschlafen. Das Frühstück am Samstag morgen war für ein italienisches Hotel überraschend gut. Moritz hat sich sofort auf kleine Schmelzkäseteile von Bel Paese festgelegt. Käääse Käääse, am liebsten direkt abbeissen, nachdem man das Käseteil etwas zerknautscht hat. Pasticceria AidaTrotzdem war der erste Weg nach dem Frühstück in eine Pasticceria. Die Pasticceria Aida ist genau wie es sich gehört. Zwei Eingänge, innen dazwischen die Kasse, auf der linken Seite eine lange Theke mit Keksen und anderem Süßkram, auf der Theke die Tabletts mit den Brioche, gegenüber die Bar mit einer großen Fema Kaffeemaschine und allem was sonst noch so dazugehört. Moritz hat sofort mit dem Barista Freundschaft geschlossen, der ihn mit extra Keksen und Milchschaum versorgt hat. Nach einem Cappuccino für die Eltern und einem Spremuta für den kleine Chef haben wir dann einen ausgiebigen Stadtbummel gemacht. TretbooteAuf dem Rückweg zum Hotel haben natürlich noch alle großen und kleinen Schiffe Fischboote bis zu den Tretbooten besichtigt. Mit diesen Eindrücken hat Moritz dann einen ausgiebigen Mittagschlaf gemacht.

Nach dem Mittagschlaf sind wir ein Stück zurück in die Schweiz nach Mendrisio zu Foxtown zum Shopping gefahren. Natürlich war wieder an jeder Ecke ein grooosser Kran zu entdecken. In Foxtown sind Patentante Michi und Hartmut zu uns gestossen. Wir haben ausgiebig durch unzählige Shops durchstöbert und am Ende haben die Damen - wie überraschend - Schuhe gekauft. Zugegeben, der kleine Chef hat auch ein tolles Paar von Superga bekommen und ich hab einfach nichts gefunden.

Zurück in Como haben wir den Tag bei einem ausgiebigen Abendessen beendet (L'Angolo di Vino, sehr gutes Essen und grosse Weinregale). Der kleine Chef war mal wieder der zappelnde Mittelpunkt und wurde mit der in Italien in Restaurants oft anzutreffenden Aufmerksamkeit umsorgt.

Dienstag, 17. April 2007

Urlaubsvorbereitung mit Hindernissen

Gestern haben die beste Ehefrau von allen und ich eine kleine Telefonkonferenz und paralleles Surfen über die Hotelportale mit Patentante Michi veranstaltet. Nächste Woche fahren wir für ein verlängertes Wochenende nach Como, also war es langsam an der Zeit für eine Unterkunft zu sorgen. Die Fragen nach Zimmern, Parkplatz, Spielplatz, Lage des Hotels und die verschiedenen Details waren irgendwann alle besprochen. Die Entscheidung für ein Hotel war nach einem Preisvergleich über einige Hotelportale auch getroffen.

Leider hat uns der kleine Chef dann noch etwas Schwierigkeiten bereitet. Der Piccolo Imbroglione hat den Hauptschalter des PC entdeckt. Wenn man nicht permanent aufpasst, schleicht er sich an den PC und drückt auf den Schalter unterhalb der grünen Lampe. Die Lampe erlischt, der PC fährt herunter, die Erwachsenen sind erschreckt und der kleine Chef lacht begeistert. Zum Glück hat er es nur während der Suche und nicht während der Buchung gemacht.