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Samstag, 20. Oktober 2007

Murphy mal wieder

Die meisten Unfälle passieren ja angeblich im Haushalt. Ob diese Behauptung überall zutrifft, kann ich nicht beurteilen, die beste Ehefrau von allen hält sich jedenfalls daran. Zur Unterstützung derartiger Ereignisse eignen sich Küchengeräte besonders gut. Also hat sich Moritz Mama gestern bei dem Versuch die Rührschüssel ihrer Kitchenaid aus der Halterung zu lösen nebenbei noch zusätzlich ihren Daumen kräftig umgedreht.

Heute früh wurden dann nach einigem Hin und Her ihre Bedenken, dass sie da nur stundenlang rumsitzen würde und mit einem Salbenverband wieder heimgeschickt werden würde, beseite gewischt und die beste Ehefrau von allen in die Notaufnahme des Krankenhauses geschickt. So ist sie dann wie erwartet stundenlang rumgesessen, wurde geröntgt (schreibt man das so?) und mit einem Salbenverband wieder nach Hause geschickt.

Montag, 27. August 2007

Schreck am Nachmittag

Der kleine Chef hat am Samstag einen weiteren Punkt auf der Liste der Orte, die man als Lausbub so ab und zu aufsucht zum ersten mal abgehakt. Wir waren in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses. Moritz hatte zusammen mit den neuen Nachbarskindern deren tolles Riesentrampolin ausprobiert. Nach viel begeistertem Gequietsche und Gejuchze kam es wie es wohl kommen musste, der kleine Chef hat sich den Fuß verknackst. Da er nur noch mühsam gehumpelt ist, sind wir natürlich zu Sicherheit ins Krankenaus gefahren, um das untersuchen zu lassen. Der Arzt konnte trotz geduldiger Suche nichts finden, allerdings weigerte sich der kleine Chef auch standhaft ihm zu verraten wo er denn Schmerzen hat. Da auch keine Schwellung zu sehen war, sind wir etwas erleichtert wieder nach Hause gefahren. Am Sonntag war dann alles wieder vergessen und wir entsprechend erleichtert.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Naschkatze

Die schwäbischen Maultaschen sind ja laut Legende entstanden, als die Mönche des Klosters Maulbronn während der Fastenzeit das unzulässige Fleisch vor dem lieben Herrgott verbergen wollten. Ob diese Legende oder eine andere Erklärung letztendlich zutrifft, lässt sich kaum feststellen. Tatsache dagegen ist, dass der kleine Chef den Aufbau der Maultaschen längst durchschaut hat. Da er durch das Hervorbringen der oberen Backenzähne derzeit geplagt und somit unglaublich mäkelig mit dem Essen ist, hat er gestern Abend eine spezielle Technik beim Verzehr der Maultaschen entwickelt. Er hat sich jede Scheibe der gerösteten Maultaschen einzeln vorgenommen, die Füllung aus der störenden Teighülle befreit und diese dann genüsslich verspeist. Eigentlich sollte man derartige Trennkosttechniken nicht durchgehen lassen, aber während der aktuellen Backenzahnphase sind wir schon froh, wenn er überhaupt was isst.

Montag, 16. Juli 2007

Ehrenrettung

Der kleine Chef hat inzwischen die beiden unteren Backenzähne geschafft. Allerdings haben sich auch die beiden oberen Backenzähne auf den Weg durchs Zahnfleisch gemacht. Das ist natürlich eine zweischneidige Situation. Moritz plagt sich mit den Zähnen, ist unausstehlich und ist ausgiebig empfindlich mit dem Essen. Andererseits ist es dann in absehbarer Zeit überstanden für alle Beteiligten.

Dienstag, 10. Juli 2007

Armer kleiner Chef

Der kleine Chef kämpft die letzten Tage einen harten Kampf mit seinen letzten Backenzähnen. Er macht das volle Programm einschließlich erhöhter Temperatur durch. Die beste Ehefrau von allen hat in diesem Kampf ihr gesamtes Arsenal von Osanit über Zahnungsöl bis zu Paracetamol im Einsatz. Am besten scheinen aber Schmuse- und Kuscheleinheiten zu wirken. Zum Glück ist der untere linke Backenzahn inzwischen durchgebrochen. Der andere drückt gerade durch, scheint auch der zu sein, der ihn im Moment besonders quält. Hoffentlich hat der kleine Chef das bald überstanden.