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Sonntag, 25. März 2007

Musiker

Moritz am KeyboardEine der großen Attraktionen bei Oma und Opa, die der kleine Chef mit viel Hingabe bespielt ist Opas Keyboard. Das Klavier findet er dagegen eher uninteressant, das hat er auch zu Hause und ein Klavier hat nur zwei Sorten Tasten. Das Keyboard hat Tasten, Knöpfe, Schieber, Schalter, jede Menge Lichter und ein Display in der Mitte. Der kleine Chef hat im Laufe seiner Besuche bei Opa entdeckt, dass man diesem Gerät die verschiedensten Töne entlocken kann. Besonders begeistert ist Moritz von den unterschiedlichen Rhythmus- und Begleitfunktionen. Auch die Programmierung hat er, sehr zum Leidwesen seines Opas, vollständig im Griff.

Mittwoch, 26. Juli 2006

kleiner Klavierspieler Zusatz

IMG_2463 Für den Fall, dass alle Künste seines Klavierspiels versagen, das Blatt zu schwer oder das Instrument verstimmt ist hat Moritz immer noch einen Trick auf Lager. Besser sollte man es eine Geheimwaffe nennen. Der von Insidern des Kunst des Pianospielens so genannte "Bauchbummsakkord". Die Breite und Lautstärke des Akkords hängt dabei direkt von der Anzahl der durch den Virtuosen vorher verspeister Brezeln und Grissinistangen ab. Über die klangliche Vollkommenheit wird zwar im Feuilleton der FAZ noch heftig diskutiert, aber eines ist unumstritten. Es dröhnt wunderbar.

Dienstag, 25. Juli 2006

kleiner Klavierspieler

IMG_2450 Seit Moritz sich allein fortbewegen kann, übt unser Klavier eine geradezu magische Anziehungskraft auf ihn aus. Die Geräusche, die er dem bedauernswerten Instrument entlockt sind dagegen alles andere als magisch. Hat er am Anfang nur wild mit den Händen auf die Tasten geklopft, klimpert er inzwischen glücklicherweise nur noch mit einzelnen Tasten. Das klingt auch nicht viel besser, ist aber nicht ganz so laut. Hauptsache ihm machts Spaß und wir haben Samstags dadurch einige Minuten Zeit unsere Einkäufe aufzuräumen. Zum Glück hat er nach schmerzhaften Erfahrungen begriffen, dass es klüger ist, die Finger vom Deckel zu lassen, wir können ihn also auch mal unbeaufsichtigt lassen.
IMG_2462Manchmal widmet er sich mit größter Konzentration der Lärmerzeugung. Wie man auf dem Bild sehen kann ist er dabei nicht immer mit dem Klang zufrieden, ob das aber wirklich am Instrument liegt? Wie das so ist, wird es erst besorgniserregend, wenn es ganz still wird. Meistens zählt er dann die Seramiskörnchen einer Pflanze im Wintergarten. Wohlgemerkt müssen die Körnchen dazu gleichmäßig im ganzen Raum verteilt werden, dann zählt es sich leichter.